Dr. Ursula Müksch
Die Kunstfreundin
Karl Feiertag Ausstellung 2004

Kinder vorm Haus Vom 28. Februar bis 31. Mai 2004 war die umfagreiche Privatsammlung Dr. Ursula Mükschs im Klosterneuburger Stadtmuseum zu sehen. Diese Ausstellung soll den Beginn einer neuen Würdigung Karl Feiertags darstellen und somit einem breitgefächerten Publikum die Möglichkeit geben, den vielfältigen Arbeiten des heimischen Künstlers näher zu kommen.

VernissageDie einleitenden Worte der Vernissage sprach Mag. Duscher, anschließend brachte Frau Dr. Müksch einen kleinen Streifzug durch das Leben des Künstlers Karl Feiertag. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch Kulturstadtrat Dr. Wozak. Den musikalischen Rahmen gestaltete ein Geschwisterpaar, Schüler der Musikschule im Haus. Ihre Darbietungen waren ein Ohren- und Augenschmaus für die interessierte Besuchermenge, welche sich trotz des Schneetreibens eingefunden hatte und über das reichhaltige Werk des Künstlers höchst erstaunt war - wieder einmal zeigt sich, wie die heimischen Künstler großenteils noch immer im Dornröschenschlaf liegen und auf ihre Wiedererweckung warten.

Die WienerinnenDas reichhaltige Rahmenprogramm bot Kurzweiliges für Alt und Jung. Der musikalisch-literarische Streifzug durchs "Alte Wien" mit den "Jungen Wienerinnen" war eine Reminiszenz an die sogenannte "gute alte Kaiserzeit". Die Schmankerln und Anekdoten aus dem Kaiserhaus waren mit bekannten und weniger geläufigen Wiener Liedern aus der Zeit gepaart. Kein Wunder, dass so manchem die Lust zum Mitsingen ein leises Summen entlockte. Gäste aus England freuten sich ebenso über die bekannten Melodien und heiteren Anekdoten wie das heimische Publikum.
PuppentheaterFür die kleinen Besucher versprach das Puppentheater ohne Kasperl und Krokodil aufregende Zeiten - wie mag das nur möglich sein? Die vielen Tiere, die da im Laufe der Vorstellung sich zu den Kinder gesellten, vor allem die Hausmaus und Quax der Frosch brachten ihnen in Form einer lustigen Geschichte den Sinn und Zweck eines Museums näher, außerdem auch einen kleinen Einblick in das Leben des Malers Karl Feiertag. Das nachfolgende Malen wurde von den Kindern dann eifrig angenommen.